Und ab hier beginnen die kreativen Beiträge. An oberster Stelle steht immer der Neueste.
Namen werden nur nach Absprache veröffentlicht.
© Kopieren und Verwendung der Bilder und Texte nur nach Rücksprache mit Flüsterpost e.V. |
Vorab danken wir euch allen sehr herzlich,
für eure Bereitschaft und euren Mut,
eure Bilder, Fotos und Texte hier zu veröffentlichen! 
Eure Werke sind wertvolle Schätze, die uns anregen können,
uns damit auseinander zu setzen oder selbst kreativ zu werden! |
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Verloren
Vor ein paar Jahren erfuhren wir,
Dass Du krank bist, schlecht ging es Dir.
Doch Du kämpftest gegen diese Krankheit an,
Zur Seite standen Dir, Freunde, Kinder und
Dein Mann.
Nie ließt Du Dir nehmen,
Den Mut, die Freude am Leben.
Traf Dich das Schicksal noch so hart,
Stets standest Du anderen zur Seite
mit Rat und Tat.
Dann endlich ging es wieder bergauf.
Denn nie, niemals gabst Du Dich auf.
Du kämpftest tapfer weiter gegen den Tod an.
Denn welch ein Glück, die Behandlung
schlug bei Dir an.
Gesund wurdest Du wieder,
Schlugst den Tod nieder.
Doch Schmerzen hattest Du weiterhin,
Was hatte das für einen Sinn?
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Kaum hattest Du die Krankheit besiegt,
Da hat sie Dich gleich wieder gekriegt.
Untersuchungen, Therapie, alles ging von vorne los,
Und wieder war die Hoffnung groß.
Den Kampf gabst Du nie auf,
Wieder musstest Du ins Krankenhaus.
Zuversichtlich glaubten wir wieder,
Den Tod ringst Du schon nieder.
Doch dann brach der Kontakt zu uns ab,
Anscheinend spürtest Du, nahe ist das Grab.
Du wolltest uns nicht leiden seh'n,
Wolltest nicht, dass wir wussten Du musst geh'n.
Wahrscheinlich wolltest Du,dass wir Dich so behalten,
Wie Du warst in alten Zeiten.
Wir alle mochten Dich sehr,
Gehabt hätten wir von Dir gern noch mehr.
Heute stand in der Zeitung geschrieben,
Dass Du so jung bist von uns geschieden.
Der Tod wurde zum Sieger erkoren,
Während Du, tapfer, hast verloren.
Naty, 16.J., 2008 |
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"Dieser Text liegt mir sehr am Herzen. Er ist
am 17.12.2008 enstanden, knapp nach dem Tod
meiner Mum." Charly, 14 J. |
"Liebe Worte von Julius, einem Freund,
der mich schon seit dem Kindergarten kennt" |
Das Licht am Ende des Tunnels ist aus.
Da ist nichts mehr.
Ich steh im Tunnel und weiß nicht, wo vorne,
wo hinten, oben und unten ist. Die Zeit ist stehen geblieben.
Da ist nichts mehr, woran ich festhalten kann. Ich fühle mich, als würde mein Körper zerspringen. In tausend kleine Teile.
Als würde mein Herz gleich aufhören,
zu schlagen. Alles dreht sich, ich sehe nichts mehr.
Es ist doch mein Tunnel.
Mein eigener kleiner Weg.
Da kommt etwas auf mich zu.
Es ist nicht mehr mein Licht, nicht mehr meine alte Hoffnung.
Aber, es scheint so neu.
Nicht "gut", wie ich es mir gewünscht habe,
nicht wunderschön und glänzend.
Aber neu.
Es ist trüb, nebelverhangen.
Ich kann es immer noch nicht richtig sehn.
Aber, ich spüre, dass es da ist.
Dass ich es irgendwann sehen werde.
Dass daraus ein neues "gut" werden kann. |
Es ist so, als würde man auf
einer schmalen Klippe laufen
und einen Stoß bekommen.
Entweder man fällt
oder man hält sich fest.
Fallen ist sehr viel leichter. Ich weiß.
Aber, es lohnt sich doch, festzuhalten.
Irgendwann nach der Klippe kommt das Meer,
das dich ertränkt, umbringt.
Und dann ist man glücklich, festgehalten zu haben.
Weiter gelaufen zu sein.
Trotz Gegenwind.
Trotz allem, was einen wieder stoßen könnte.
Bitte halt dich fest.
Bitte lauf weiter. |
| Für Charly von Julius, 14. J. , im Dezember 2008 |
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Die Klassen 5a und 5b der Martinusschule,
Weißliliengasse Mainz,
setzt sich mit dem Thema "Krebserkrankung" auseinander, Dez. 2008 |
WENN Wenn ich sterbe, wenn du stirbst, verliert die Welt ihren Glanz . Wenn das Große klein wird
und das Kleine groß,
geschieht etwas, was keiner weiß. Denn, die Welt ist groß, für die Tiere jedoch klein. Wenn die Welt stirbt, dann ist es geschehen, alle verfallen in Wut und Traurigkeit. Die Liebe verfliegt, das Böse gewinnt, die Guten sterben und jeder ist tot. Wenn der Glaube stirbt, dann stirbt alles, aber, die Liebe und die Hoffnung zuletzt. Aber, dann bist du da und rettest die Welt. Denn, du kannst lieben, glauben und reinen Herzens sein. Denn, du bist eins mit dir, mit mir und allem. Denn, du bist die Liebe und die Hoffnung bin ich. Denn, dies und das, das bist du. Alles wird gut, auch, wenn es nicht so scheint. Und, wenn die Welt zusammen bricht, verlass dich drauf- WIR bauen sie wieder auf! Elena Layher, Kl. 5a der Martinusschule Weißliliengasse Mainz 2008
Flüsterpost e.V. dankt ganz herzlich den Schülern, Lehrern und Eltern
der Klassen 5a und 5b für ihre tolle Martins-Spenden-Aktion
im Dezember 2008, bei der sie die Spendensumme von 1.000 Euro
für ihre selbst gebastelten Kunstwerke gesammelt haben!
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